Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen (HVOF)

Vorteile Anwendungsbereiche Prozessdetails

HVOF (Hochgeschwindigkeitsflammspritzen) wird zur Verbesserung oder Wiederherstellung der Oberflächeneigenschaften und –abmessungen von Bauteilen verwendet. Dabei werden geschmolzene oder halbgeschmolzene Spritzzusätze mit Hilfe hoher Temperaturen und einer hohen Strömungsgeschwindigkeit des Gasstrahls auf die Werkstoffoberfläche aufgespritzt. Im Ergebnis erhält man eine dichte Beschichtung, die zur Erzielung einer besonders hohen Oberflächengüte zusätzlich geschliffen werden kann.

Vorteile

  • Geringere Kosten
  • Verbesserte Performance
  • Verbesserte elektrische Eigenschaften 
  • Möglichkeit, beschichtete Bauteile bei hohen/niedrigen Temperaturen zu verwenden
  • Möglichkeit, beschichtete Bauteile in rauen chemischen Umgebungen zu verwenden
  • Verbesserte Effizienz
  • Längere Lebensdauer der verbindenden Elemente

Anwendungsbereiche

Thermische Sprühbeschichtungen sind eine attraktive Beschichtungstechnik, die eine große Auswahl an Beschichtungsmaterialien und –prozessen bietet, die im Vergleich zu konventionellen Beschichtungsprozessen einen geringeren Einfluss auf die Umwelt haben.

Als Beschichtungsmaterialien können Metalle, Legierungen, Keramik, Kunststoffe oder Verbundwerkstoffe zum Einsatz kommen.

Prozessdetails

Wie bei den meisten thermischen Sprühbeschichtungsverfahren werden Beschichtungsmaterialien mittels eines druckbeaufschlagten Gases beschleunigt und auf den zu beschichtenden Werkstoff gespritzt. Dies geschieht bei HVOF mit Hilfe einer kontinuierlichen Verbrennung eines Brenngas-Sauerstoff-Gemisches (oder eines Flüssigkeits-Sauerstoff-Gemisches) in einer Verbrennungskammer, wodurch ein hoher Druck zur Beschleunigung der pulverförmigen Spritzzusätze entsteht.

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